Cultural Care Au Pair

Lebe als Au Pair in den USA

Für Erwachsene und Schüler im Alter von 18 bis 26 Jahren

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Was es mit dem "Elf on the Shelf " auf sich hat

2013/01/10

Alice Widmer aus Zürich hat schon so Einiges in den USA erlebt, wo sie ein Jahr bei ihrer Gastfamilie in Pennsylvania lebt. Hier erzählt sie euch, wie sie ihr erstes American Christmas verlebt hat!

Seit einigen Wochen wurde fleissig dekoriert. Kurz nach Thanksgiving wurden die Häuser und rundherum dekoriert und beleuchtet. Wie man es aus Filmen kennt, mögen es manche gerne auch ein bisschen übertrieben. In der Nacht daran vorbei zu fahren ist jedoch immer ein Augenschmaus. Einige Tage vor Weihnachten war es dann wirklich crazy in den Läden. Da bin ich froh dass ich meine Einkäufe einen Monat davor schon gemacht habe. Genau diesen Stress wollte ich nämlich vermeiden.

Überraschenderweise fiel meine Stimmung als Weihnachten immer näher rückte, da um diese Zeit die Familie zusammen kommt. Ich war traurig darüber nicht bei meiner Familie sein zu können. Ich habe sogar meiner Gastfamilie abgesagt zu den Familienfesten mitzugehen weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich nicht wohl fühlen werde.
Am 24. Dezember sind wir für Lunch ins Altersheim, meiner Gastmutter ihren Grossvater zu besuchen. Die ganze Familie ihrer Seite war da und sie haben in der Bibliothek einen Tisch geschmückt und jeder hat Essen gebracht. Es war sehr eindrücklich mit wieviel Liebe sie das Ganze organisiert haben. Da ich meiner Gastmutter helfen musste mit den Kindern, musste ich dahin mitgehen. Jetzt bin ich froh dass sie mich mitgenommen hat. Sie waren alle sehr offen und nett zu mir und haben mir auch gesagt, dass sie mich an Weihnachten dabei haben wollen.
Nach dem Lunch musste ich dann nicht mehr betreuen. Danach ging meine Gastfamilie in die Kirche. Obwohl ich keinem Glauben angehöre, habe ich zur Kirche zugestimmt da ich diese Erfahrung machen wollte. Die Kirche war sehr gross und trotzdem war sie überfüllt. Wir mussten im Eingangsbereich stehen. Mit den 3 Kindern im Alter von zwei, fünf und sechs Jahren ist dass nicht so einfach. So sind wir nach knapp 30 Minuten wider nach Hause und dann auch gleich wider los um bei der Tante Dinner zu essen.

Bevor die Kinder ins Bett sind haben sie Kekse und Milch für Santa bereit gestellt und alle haben unserem Elf on the Shelf Archibald bye bye gesagt.  The Elf on the Shelf ist ein kleiner Helfer von Santa. Er taucht auf an Thanksgiving und bleibt bis Christmas Eve (24. Dezember). Nachdem der Elf seinen Namen bekommt, von da an beginnt auch seine Zauberkraft. Der Elf ist den ganzen Tag an seinem Platz und beobachtet die Kinder. In der Nacht fliegt der Elf an den Nordpol um Santa zu berichten ob die Kinder naughty or nice waren. Am nächsten Tag sucht sich der Elf einen neuen Platz im Haus und die Kinder müssen ihn dann finden. Der Elf hat nur eine einzige Regel und die lautet:"There's only one rule that you have to follow so I will come back and be here tomorrow; Please do not touch me. My magic might go, and Santa won't hear all I've seen or I know."
Ich habe noch nie vom Elf on the Shelf gehört jedoch finde ich diese Story sehr süss und auch die Kids hatten jeden Tag freude den Elf an seinem neuen Platz zu finden.

25. Dezember früh morgens: Unser Wohnzimmerboden war verschwunden. Berge voller Geschenke die Santa über Nacht abgeliefert hat. Die Kinder hatten ein Geschenk nach dem anderen aufgemacht und es schien kein Ende zu geben. Darunter waren Ipod touches, Ipads, Nintendo Wii, Barbie Häuser, Polly Pocket Häuser, Handerwerker Werkstatt und und und..
Dann ging es weiter für Brunch bei Grossmutters Haus. Auch hier ging es dann weiter mit Geschenke auspacken.
Danach mussten wir wieder nach Hause um für Dinner zu starten. Am Nachmittag kamen Verwandte zu uns. Und siehe da.. Geschenke auspacken wurde fortgesetzt! Als ich mein Geschenk meiner Gastfamilie bekam war ich sehr überrascht über die Grösse meines Geschenkes und als ich es öffnete war ich nur noch sprachlos. Ich bekam eine Coach Tasche, wow!!
Am Abend bin ich dann um 8.30 pm eingeschlafen. Ich war völlig erschöpft von den letzten zwei Tagen.

Anders als erwartet habe ich Weihnachten mit meiner Gastfamilie sehr genossen. Alle waren sehr herzlich und ich habe mich sehr wohl gefühlt. An keinem Zeitpunkt habe ich mich traurig oder fehl am Platz gefühlt.
An beiden Tagen konnte ich auch mit meiner Familie skypen, darüber habe ich mich auch gefreut.
My American Christmas was awesome!!